Der wilde Schwarzwald liegt direkt vor unserer Haustür. Und die schönsten Bilder vom Urwald unserer Heimat macht der Freiburger Förster und Fotograf Klaus Echle.

Bis vor 1400 Jahren war der Schwarzwald noch ein fast menschenleerer, undurchdringlicher Urwald. Erst im 7. Jahrhundert machten ihn christliche Missionare urbar. Siedlungen entstanden, der Schwarzwald war ihre Lebensgrundlage. Der Menschen Hunger nach Holz veränderte die Landschaft, bis Aufforstungen aus dem 19. Jahrhundert das heutige Erscheinungsbild prägten.

Doch es gibt ihn noch, den wilden Schwarzwald – trotz Urbanisierung, Forstwirtschaft und touristischen Wanderrouten. Seine Zeugen sind einsame Grinden und Wälder. Tannen, Buchen und Douglasien. Wilde Bäche, Seen und Wasserfälle. Seltenes Auerwild, Kreuzottern und Fledermäuse. Füchse, Sperlingskauze und Feuersalamander. Wer weiß, wo er zu suchen hat, wird ihn nach wie vor entdecken, den wilden Schwarzwald.

Der Förster und Naturfotograf Klaus Echle kennt seine Heimat wie kaum ein anderer. Die Natur rund um Günterstal bei Freiburg ist sein tägliches Revier. Auf seinen Aufnahmen hält er die faszinierende Vielfalt dieser atemberaubenden Kulturlandschaft fest – und wurde unter anderem von der BBC für seine Fotoserie über Füchsin Sophie als Wildlife Photographer of the Year ausgezeichnet. Und im April erscheint sein neues Buch über den Nationalpark Schwarzwald.

„Ich liebe die unberührte Natur. Wälder, die seit 10 oder 15 Jahren sich selbst überlassen sind, haben ein ganz eigenes Flair, das man nicht beschreiben kann, sondern selbst erleben muss“, sagt Echle. „Mit der Fotografie habe ich angefangen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen.“ Auf seinen Bildern zeigt er deshalb eine unbekannte Form der Heimat in neuem Licht.

„Der Schwarzwald ist so vielfältig und wunderbar“, sagt Klaus Echle, „Und auch wenn ich sehr gerne in exotische Länder reise: Verstecken müssen wir uns vor keiner Region der Erde.“

Text: Ulrich Kammerer   Fotos: Klaus Echle

Vernissage

Der wilde Schwarzwald in Offenburg: Klaus Echles fantastische Bilder sind ab dem 17. April bei Marx Galleries zu sehen. Die öffentliche Vernissage ist für 11 Uhr angesetzt.

Mit dabei: Ulf Tietge und sein Team mit der neuen Ausgabe von #heimat – dem Genussbotschafter für die Ortenau.
Als Schmankerl dürft Ihr natürlich auch unsere fantastische #heimat-Wurst probieren!

Vor Ort könnt Ihr außerdem die 12-teilige Porträtserie „Fabulous Black Forest“ von Sebastian Wehrle und Jochen Scherzinger begutachten. Nur bei Marx Galleries gibt es jetzt das 13. Sondermotiv – die augenzwinkernde Kim mit rotem Bollenhut, welches Ihr vom letzten #heimat-Cover kennt.

Marx Galleries
Kittelgasse 22, 77652 Offenburg,
Nähe Ölberg
Telefon 0170/2343642

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